Samstag, 28. März 2015

Nach gut 11 Jahren: Goodbye Pflege - Eine neue berufliche Herausforderung wartet

Der neue Arbeitsvertrag ist unterschrieben, nun gibt es kein zurück mehr. Ich habe ja bereits vor einiger Zeit auf Facebook und Twitter angekündigt, dass ich beruflich einen neuen Weg einschlagen werde. Ende April verlasse ich nach fast 11 Jahren den Alltag einer Pflegekraft. Zwar war ich in den letzten Jahren durch meine Tätigkeit als Wohnbereichsleitung und Qualitätsbeauftragter zwar nicht mehr täglich komplett körperlich in der Pflege eingespannt, trotzdem behaupte ich mal nach 11 Jahren so ziemlich alles gesehen und miterlebt zu haben was einem der Beruf so bieten kann. Ich kann für mich sagen dass meine Kollegen, mein Team und ich immer eine gute Arbeit geleistet haben und unsere Bewohner immer gut versorgt und zufrieden waren. Ich werde auch vor allem die Arbeit am Bewohner, mein Team und meine direkten Vorgesetzten vermissen, mit denen ich immer professionell und kollegial zusammenarbeiten konnte.

Bewerbung mit NFC-Tag & QR-Code [Ausschnitt]

Aber ich muss auch an mich denken. Letztes Jahr zum Beispiel hatte ich ein großes Problem mit meiner Bandscheibe und der pflegerische Beruf ist wie wir alle wissen trotz des technischen Fortschritts weiterhin ein sehr körperlich betonter und anstrengender Beruf der einem, je älter man wird, immer schwerer fällt. Ich arbeite schon seit meinem 16. Lebensjahr und habe bereits in meinem ersten Beruf als Elektroniker im Außendienst sehr oft, über Jahre, schwere körperliche Arbeit geleistet (Lieferungen Braune- und Weiße-Ware, Dachantenneninstallationen usw.). Außerdem ist der Schicht-, Wochenend- und Feiertagsdienst eine zusätzlich Belastung für mich und vor allem für meine Familie.

Projektarbeit-Weiterbildung [Ausschnitt]

Aber wie vielleicht einige von euch wissen hatte ich das eigentlich nicht ganz geplant. Denn seit fast 1,5 Jahren mache ich meine Weiterbildung zur Einrichtungsleitung (Pflegedienstleistung mitinbegriffen) die ich bereits im kommenden Juni erfolgreich abschließen werde. Auch hatte ich deswegen schon mehrere Stellenangebote (u.a. von "Job-Headhuntern") als Pflegedienstleistung. Doch ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Arbeitgeber und will diesen gar nicht verlassen und abwarten bis mir von diesem irgendwann mal eine Stelle als Pflegedienstleitung und/oder Einrichtungsleitung angeboten wird. Ich bin erst Anfang 30, habe Zeit und kann so lange noch Erfahrungen als Wohnbereichsleitung sammlen. Meine Lebensplanung war eigentlich mit ca. 35-40 Jahren eine Stelle als PDL zu besetzen, später dann mit ca. 40-45 Jahren als Einrichtungsleitung. Dazwischen oder danach könnte ich mir gut vorstellen auch mal außerhalb einer Einrichtung zum Beispiel für die Firmenzentrale zu arbeiten.


Neuer Arbeitsvertrag [Ausschnitt]

Und so ist es nun gekommen. Ab 1. Mai (bzw. ab 2. Mai da der 1. Ja ein Feiertag ist) beginne ich meinen neuen Job als Qualitäts(management)beauftragter für die Firmenzentrale, Abteilung Qualitätsmanagement, und das beim selben Arbeitgeber/Träger was mich sehr freut. Es ist eine komplett neue Herausforderung für mich für die ich mein Wissen aus beiden gelernten Berufen, meinem Hobby (Nerd :-) und meiner Weiterbildung bündeln muss. Auch die neuen Arbeitsbedingungen mit Home-Office und quasi Vertrauensarbeitszeit bei der nur die Wochenarbeitszeit vorgegeben ist, sind große Veränderungen für mich. Eine andere Art der Arbeitsdisziplin ist dadurch gefragt die ich mir zuerst mal aneignen muss. Es gibt noch viele andere Neuerungen die der Job mitbringt, mit denen ich euch jetzt aber langweilen will. Ich berichte im Sommer hier im Blog darüber wie es mir mit dem Umstieg ergangen ist, bis dahin könnt ihr mir auf Twitter, Instagram oder Facebook folgen wo ich auch immer wieder darüber in 140 Zeichen und Bildern berichten werde.

Montag, 23. März 2015

Warum die Geschichte von @eyjaygaming und #SupportOurBro (für mich) viel mehr als nur eine Spendenaktion nach einer Tragödie ist

Womit soll ich anfangen...

Achja, am besten mit Danny, besser bekannt als eyjaygaming auf Twitter und Youtube. Obwohl ich Danny erst letztes Jahr beim ersten Aschaffenburger @MeatAndGreetAB (das er übrigens auch organisiert) persönlich kennengelernt habe, daher behaupte ich jetzt einfach mal ihn einigermaßen gut zu kennen.

Als ich Ende 2008 mit dem Twittern angefangen habe (damals noch als @Papst007) gab es noch ziemlich wenig aktive Twitter User aus Aschaffenburg. Unter diesen Twitteren war auch damals schon Danny mit dem Nicknamen @denroga unterwegs. Man kam über die Jahre immer wieder zu den verschiedensten Themen "ins Gespräch" und so wurde er kurze Zeit später ein fester Teil meiner Timeline. Ich erinnere mich noch daran das wir beiden gefühlt die ersten beiden Nutzer auf Instagram aus Aschaffenburg waren bzw. ganz sicher die ersten die den Hashtag #Aschaffenburg auf Instagram nutzten (mit Ausnahme von einem Tourist der diesen schon vorher genutzt hatte :-). Somit könnt ihr euch jetzt vielleicht besser vorstellen dass da schon sowas wie ein Mitgefühl meinerseits vorhanden ist. Man kennt einen Mensch kaum und doch kennt man ihn nach Jahren so gut.

Jetzt aber genug in alten Erinnerungen geschwelgt und zurück zum hier und jetzt.

Es war Samstag der 21.03.2015. Ich sitze mit meiner Frau @MeliCz und beiden Kids beim Frühstück und scrolle nochmal schnell meine Facebook und Twitter Timelines durch. Plötzlich lese ich in einem Posting vom Main-Netz (Main Echo) was von einem Hausbrand in Mainaschaff bei Aschaffenburg mit einem geschätzten Schaden von 500.000€. Ich denke in diesem Moment "SHIT hoffentlich geht es allen betroffenen gut" und im nächsten erzähle ich @MeliCz davon die mich daraufhin daran erinnert unsere Hausrat- und Haftpflichtversicherungen aufzufrischen (habe ich dann am Tag darauf erledigt.

Und dann trifft es mich 10 Minuten später wie ein Schlag als sich meine Twitter Timeline nochmals aktualisiere und Dannys Tweet mit den Worten „...mein Haus brennt…“ und dem passenden Bild dazu erscheint. Natürlich habe ich mich sofort nach seinem Gesundheitszustand erkundigt und meine Hilfe angeboten aber ich dachte mir auch dass Danny in diesem Moment noch unter Schock stand und die vielen Tweets von seinen Followern wahrscheinlich gar nicht so richtig wahrgenommen hat.

Trotz dieser krassen Umstände entschloss sich Danny am selben Abend noch einen VLOG zu veröffentlichen der einem bei genauerem zuhören unter die Haut geht. Danny trifft in diesem VLOG die richtigen Worte und als ob er den heutigen Tag bereits vorausgesehen hat sagt er unter anderem „…lasst euch nichts einreden, das Internet ist echt…! Damit meint Eyjay uns, die Community, egal ob LetsPlayer, HitBoxer, Youtuber oder Twitterer. Wir sind die Gemeinschaft die Zusammenhält wenn es hart auf hart kommt. Das hat mich so berührt das ich Dannys Aussage in einem Tweet als „Satz des Tages“ erwähnt habe.



Womit wir beim Stand „heute“ (23.03.2015). @VolkerBonacker hat mit dem Hashtag #SupportOurBro und dem Blog HELPDANNYBACK eine Hilfsaktion für Danny ins Leben gerufen an dem wir uns alle beteiligen können und sollten. Dabei geht es nicht nur darum Geldspenden zu sammeln, was Danny sicher auch benötigt, denn noch ist nicht klar wer für den entstandenen Schaden aufkommt, sondern auch darum Sachspenden zu sammeln und Hilfe anzubieten. Denn Danny hat durch das Feuer alles, bis auf das was er am Leib und in den Händen trug, verloren. Ich für meinen Teil zum Beispiel habe viele finanzielle Verpflichtungen und kann kaum Geld spenden, dafür habe ich sofort angeboten Alltagsgegenstände (egal Wasserkocher oder Sat-Receiver) zu spenden die Danny sicher auch auf längere Sicht auch gebrauchen kann. Außerdem habe ich mich angeboten den „Packesel“ zu spielen, also mit meinem großen Auto bei Bedarf Transporte zu übernehmen (z.B. für Möbel). Aber vor allem bekommt Danny positiven Zuspruch von uns den er in seiner Situation sicher gut gebrauchen kann. Das soll es für heute gewesen sein.

Halte durch Danny! Du schaffst das! Wir sehen uns spätestens beim nächsten #mngab

Alle anderen dürfen sich natürlich gerne an der Spenden- und Sammelaktion für Danny beteiligen. DANKE!

Samstag, 7. Februar 2015

Projektarbeit für die Weiterbildung zur Einrichtungsleitung: Fehlermanagement im Altenheim

Nun ist es bald eineinhalb Jahre her als meine Weiterbildung zur Einrichtungsleitung begonnen hat und das Ende ist in Sicht. Zum Abschluss des letzten (vierten) Moduls / Semesters muss zusätzlich zur mündlichen Modulprüfung (Recht und Pflegewissenschaft) eine Projektarbeit durchgeführt werden die vorher in einer Projektskizze niedergeschrieben und auch von der Schulleitung genehmigt werden muss.

Projektfoto
Projektskizze & Fehlerberichtformular


Zwar habe ich alle bisherigen Modulprüfungen mit guten bis sehr guten Ergebnissen abgeschlossen trotzdem war es für mich von Anfang an klar das meine Projektarbeit sicher was mit meinem Steckenpferd aus dem Bereich des Qualitätsmanagements zu tun haben wird. Noch bevor ich meine favorisierten Themen aus dem Bereich Qualitätsmanagement für mich endgültig sortiert habe kam bereits mein Arbeits- und Klassenkollege auf mich zu mit der Frage ob wir uns zusammen mit dem Thema Fehlermanagement beschäftigen wollen.

Ab da war für mich klar das dies das perfekte Thema für unsere gemeinsame Projektarbeit sein würde. Nun ist es bereits Januar, die Projektskizze ist bereits genehmigt und das Projekt ist gestartet.

In dem Projekt geht es darum ein funktionierendes Fehlermanagementsystem in einer Einrichtung der Altenpflege einzurichten und säter auszuwerten. Aus denen (auf freiwilliger Basis) dokumentierten Fehlern erhoffen wir uns Prozesse optimieren und verbessern zu können. Der Erkenntnisfortschritt aus der Projektarbeit liegt dabei beim Fehlerberichtprotokoll.

Auf der Suche nach einem bereits vorhandenen Fehlerprotokoll ist uns aufgefallen, dass es bereits sehr gute Fehlerprotokolle für die Pflege gibt. Diese beruhen aber meistens, wie zum Beispiel das cirsmedical®, auf den Erkenntnissen der Krankenpflege und der stationären und ambulanten medizinischen Versorgung im Krankenhaus sowie in Arztpraxen.

Auf Grundlage dieser Fehlerprotokolle haben wir ohne zusätzliche Anpassungen für die stationäre Altenpflege unser Fehlerberichtprotokoll erstellt. Zusätzlich gibt es in unserem Protokoll am Ende einen Punkt unter dem man Verbesserungsvorschläge oder fehlende Punkte im Protokoll dokumentieren kann.

Zum Ende der Projektarbeit werden alle ausgefüllten Protokolle nochmals in einem Qualitätszirkel ausgewertet, diesmal aber nicht auf den Inhalt hin (also den gemeldeten Fehler) sondern darauf hin wie das Protokoll ausgefüllt wurde und ob es Anmerkungen des Verfassers zum Protokoll selber gab. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wir dann ein speziell für Altenheime angepasstes Fehlerberichtprotokoll von uns erstellt das Krankenhaus spezifische Fragen ausklammert und sich dafür mit Fragen ergänzt wird die für unseren Bereich relevant sind. Anschließend ist es geplant dieses komplett selbst entwickelte Protokolle kostenlos über das Internet für jedermann zum Download zur Verfügung zu stellen.

Montag, 3. Februar 2014

Neue Projekt Idee: Der "Digital Native Dads" Podcast - Vorstellung & der Aufruf an euch ein aktiver Teil davon zu werden!

Prensky beschreibt mit Digital Natives 2001 alle Schüler vom Kindergarten bis zum College. John Palfrey und Urs Gasser ziehen mit 1980 als ältestem Geburtsjahrgang von Digital Natives in ihrem 2008 erschienenen Buch Born Digital eine noch deutlichere Grenze.[9] Es ist die erste Generation, welche von klein auf mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist. Computerspiele, E-Mails, Internet, Mobiltelefone und Instant Messaging seien integrale Bestandteile ihres Lebens, sie wurden schon früh damit sozialisiert. Diese allgegenwärtige Ausstattung und die massive Interaktion damit führen zu einem anderen Denken, anderen Denkmustern und zu einem fundamentalen Unterschied, Informationen zu verarbeiten. Grundlage ist demnach, dass unterschiedliche Erfahrungen zu unterschiedlichen Hirnstrukturen führen. Sie seien gewohnt, Informationen sehr schnell zu empfangen, sie lieben es, parallel in Multitasking zu arbeiten. Sie lieben den Direktzugriff auf Informationen (im Gegensatz zum seriellen), ziehen die Grafik dem Text vor und funktionieren am besten, wenn sie vernetzt sind. Sie gedeihen bei sofortiger und häufiger Belohnung.
Quelle: Wikipedia

 Nach dieser Beschreibung würde ich mich als „Digital Native“ bezeichnen und genau das sind auch viele andere gleichgesinnte Nerds / Geeks, Gamer / Zocker und Väter denen ich seit Jahren Tag für Tag auf Twitter folge und die damit mit ihren vielen interessanten, in 140 Zeichen verpackten, Geschichten zu meinem Alltag geworden sind. Waren die meisten von uns vor ein paar Jahren noch nicht mal verheiratet und Kinderlos, so spiegelten das auch die alltäglichen Geschichten auf Twitter wieder, bei denen es vor allem um die neusten Games, Gadgets, Filme, Serien sowie Karriere, Freundin und Hobby ging. Die Tweets von heute sehen da, mit Frau, Kind(ern) und Ganztagsstress, schon ganz anders aus. Für die alten Themen & Hobbys ist da kaum noch Platz in der Timeline. Stattdessen regieren Tweets mit den Inhalten Kindern, Familie, Job und Stress vor allen die Timeline. Zwischen drinnen gibt es aber zum Glück noch die Momente in denen man endlich mal wieder Zeit hat ein mehr oder weniger aktuelles Spiel anzuzocken oder seinem Hobby nachzugehen und darüber in 140 Zeichnen und Herzblut zu berichten. Das ist bei mir nicht anderes und gerne hätte ich ab und zu ein paar gleichgesinnte mit denen ich in einer netten Runde über das alles reden könnte.

Und das brachte mich auf die Idee eines neuen Projekte, den „Digital Native Dads“ Podcast. Eine Zwangslose, lustige und gesellige Runde die sich unregelmäßig online zur Aufnahme eines Audio Podcasts trifft. Die Inhalte können dabei bunt gemischt sein. Ein Nerdtalkmischung aus Bits und So und Fanboys aber nicht nur/so Apple belastet, dazu ungezwungen wie bei Insert Moin und Co. über Videospiele reden und zwischendrin immer wieder, ähnlich wie bei den Stammtischphilosophen, über alltäglich erlebtes aus den Bereichen, Familie, Hobby, Job usw. plaudern. Dabei sind wir dann wahrscheinlich nicht ganz so lebenserfahren wie die Herren vom Spieleveteranen Podcast aber auch nicht mehr ganz so frisch und Kinderlos wie die meisten Nerds und Geeks in einigen Gadget und Gaming Podcasts, womit wir dann, ähnlich wie die Jungs von Game One zu der Generation „Digital Natives“ gehören würden, bloß mit einem breiteren Themenspektrum. Mit diesem erreichen wir dann vielleicht auch eine ganz andere Zielgruppe von Hörern.

Aus meinen bisherigen Erfahrungen mit Podcasts kann ich berichten dass sich eine Gesprächsdynamik automatisch entwickelt sofern die Chemie zwischen den Teilnehmern spielt. Damals zum Beispiel, zu Zeiten von MePlaying, habe ich @Nogosoul und @Manuspielt über Twitter kenngelernt und irgendwann haben wir uns mit der Idee eines Podcasts online in Skype zur Aufnahme getroffen. Bereits nach ein paar Minuten der Kennenlernphase und einem Vorgespräch über die Inhalte und Themen sowie Eckdaten zum Podcast die wir in den Shownotes festgehalten haben, hat die Aufnahme begonnen und wir waren damals echt positiv überrascht vom Ergebnis.

Und nun seid ihr gefragt. Ich möchte dieses Projekt so „Open Source“ wie möglich gestalten und alles steht und fällt natürlich mit eurer Teilnahme. Denn ohne Gesprächspartner wird es auch keinen Podcast geben. Daher spreche ich hier in erster Linie die „Digital Native Dads“ meiner Twitter Timeline an, um hier mal ein paar Namen zu nennen z.B. @NoGoSoul, @gnrmarcel, @jweck, @matthiaz, @Einzelspieler, @Latenightblock, @DaCruisa, @Nightwolf2k, @codenaga, @Viseldeath und viele andere die mir jetzt gerade nicht einfallen. Dies bitte ich zu entschuldigenJ. Natürlich freue ich mich auch über jede Anfrage zur Teilnahme, egal ob über Twitter oder hier in den Comments. Denn bisher stehe ich noch alleine da mit meinem Projekt.

Die Eckdaten habe ich mir so vorgestellt:
  • Unregelmäßige Sendezeiten wenn man nach Absprache doch mal zusammenkommt
  • 2 – 5 Teilnehmer, davon eine Basis von 2 – 3 Mitgliedern und je nach Thematik 2-3 Gäste, max. 5 gleichzeitig da es sonst unübersichtlich
  • Themen / Inhalte: Gadgets, Technik, Games, Familie, aktuelles, Hobby, Job, alltägliches usw.
  • Länge je nach Themen 1 – 2 Stunden pro Folge
  • Feste Randthemen die in jeder Folge drankommen + Special
  • Aufnahme per Skype oder ähnlich guter VOIP Software, je nachdem wie sich der Podcast entwickelt z.B. ein jährliches Treffen / Special

Aber natürlich wird dies alles, sofern sich passende Teilnehmer finden, zusammen ausgearbeitet. Genauso wie ein Logo, ggf. einen anderen Namen usw. Finde ich keine Mitstreiter, so werde ich dieses Projekt leider wieder einstampfen, also meldet euch! Ich freue mich auf jedes Feedback. Auch ein Twitter RT oder Teilen in Facebook kann helfen.

Jetzt höre ich aber an dieser Stelle zuerst mal auf und werde wieder berichten wenn es Neuigkeiten zum Podcast gibt. Denn ich habe mir fest vorgenommen diese Ankündigung zu meinem 25000 Tweet Jubiläum zu veröffentlichen, und das bereits vor über zwei Wochen. Seit gut einer Woche hänge ich nun bei 24999 Tweets fest und kann wegen diesem, mir selber angehängten Ketten, nicht meiner Twitter Sucht nachgehen. So habt ihr in der letzten Woche u.a. verpasst wie ich mein Auto gewaschen und die Bremsen gewechselt habe und was ich gekocht habe J

In diesem Sinne, man liest sich!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Endlich geht es hier weiter...

… und da bin ich auch schon wieder!

Es hat länger gedauert als gedacht aber ich habe damals ja angekündigt dass ich vor allem auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Instagram und Foursquare aktiv und unterwegs bin. Und das war und bin ich auch noch mit fast 25000 Tweets und 1400 Beiträgen in Twitter. Ihr wollt wissen wieso ich so lange fort war? Wenn ihr das wissen wollt könnt ihr entweder die letzten zwei Jahre meiner Twitter Timeline studieren, sofern ihr mir nicht bereits gefolgt seid, oder ihr lest jetzt einfach hier weiter.

1.       Das Haus (#nbh12)


Altes Haus (1950er) gekauft und in Rekordzeit saniert und renoviert. Ich wollte mit meiner Familie in keine Baustelle einziehen und da man sich eine Doppelbelastung mit Miete + Haus nicht auf Dauer leisten kann haben wir das mit viel Familien- und Eigenarbeit in Rekordzeit von 3 Monaten erledigt. Beim Einzug war der Baustellencharakter komplett weg und man fühlte sich sofort wohnlich. Was wurde in dieser Zeit bis zum Einzug erledigt gemacht? Hier ein paar Beispiele:

-          Das Dach wurde komplett neu gedeckt und verlattet, ein Balken musste aufgrund eines alten Wasserschadens ausgetauscht werden. Zusätzlich wurden zwei große Velux Dachfenster eingebaut.

-          Keller hatte keinen festen Boden -> Estrich „verlegt“

-           Es war überhaupt keine Zentralheizung aber zum Glück ein Gasanschluss im Keller vorhanden. Durch eine Fachfirma wurden eine Gastherme und ein Wasserspeicher im Keller sowie Heizungs- und Warmwasserleitungen und Heizkörper im ganzen Haus installiert. Die „Schlitze“ für die Leitungen im Haus habe vor allem ich geklopft um Geld zu sparen.

-          Als gelernter Elektroniker habe ich es mir nicht nehmen lassen mich selber um die Hauselektrik zu kümmern. Alle Stromkabeln im Haus wurden ersetzt, viele neu verlegt und fast alle neu angeschlossen und geschaltet. Neben mehr als 150 Meter Stromkabel wurden 100 Meter Satkabel und mehr als 100 Meter Netzwerkkabel verlegt. Jeder Raum, inkl. Badezimmer und Küche verfügen über Sat- und Netzwerkanschluss. Im gleichen Zuge wurde die Menge an Steckdosen verdoppelt und alle verfügbaren Dosen und Schalter wurden auf die neuen Höhen und Maße versetzt.

-          Eine Wavefield Toroidal-Satantenne wurde von mir auch installiert. Im Moment mit 2 LNB´s und einem 8er Multiswitch sowie einer zusätzlichen DVB-T Antenne.

-          Die Fenster im dem seit den siebziger Jahren unbewohnten Obergeschoss wurden durch eine Fachfirma ausgetauscht.

-          Da nur ein kleines Badezimmer im EG mit Dusche vorhanden war wurde ein Kinderzimmer im OG zum Badezimmer mit großer Badewanne, Toilette und zwei Waschbecken umgebaut.

-          Alle Wände wurden verspachtelt, grundiert und tapeziert. Viele wurden in der Trockenbauweise mit Rigips abgeändert.

-          Das Grundstück, das auf einer Seite an einem Bach endet, wurde komplett eingezäunt. Ein massives gebrauchtes Doppeltor wurde an die circa 10 Meter lange, gepflasterte Einfahrt „montiert“.

-          Fast im ganzen Haus wurde von mir Laminat verlegt.

usw.

Das waren jetzt alles Dinge die innerhalb der Dreimonatsfrist erledigt wurden (mussten). Wir haben es geschafft und konnten in ein, was die derzeit genutzte Wohnfläche angeht, in ein Schlüsselfertiges Haus einziehen.

Trotzdem ist das Haus noch lange nicht fertig und auch seit dem Einzug arbeite(n) ich / wir noch fleißig weiter. Unter anderem folgende Projekte wurden bereits abgeschlossen und sind noch in Arbeit:

-          Dachbodenrohausbau zur Wohnfläche mit Isolierung, Heizung, Strom und Tageslicht.

-          Doppelcarport in der Einfahrt mit LED Fluter Einfahrtsbeleuchtung und Stromquelle für Geräte.

-          Hausnetzwerkverkabelung mit Patchpanel, Switch usw. zentral in einem Schrank unter der Treppe im EG.

-          Gartenumbau mit Rasenanbau sowie Gemüse- und Obstbeeten.

-          Türgegensprechanlage mit IP Kamera und Verbindung zur Telefonanlage. Dadurch Bild und Ton Übertragung  zum DECT Telefon, Smartphone usw. auch über das Internet und Telefonnetz (VPN, Festnetz).

-          weiterer Kellerausbau mit eigener Toilette usw.

usw.

Ich denke man kann sich alleine damit vorstellen warum ich keine Zeit zum bloggen hatte. Bilder dazu findet ihr u.a. in Instagram unter dem Hashtag #nbh12 (Nerd baut Haus 2012).

Aber das war noch nicht alles. Auch beruflich und familiär hat sich einiges getan.

2.       Der Beruf


War ich 2012 zum Zeitpunkt meines letzten Blogeintrags noch als stellvertretende Wohnbereichsleitung und Hygienebeauftragter tätig, so bin ich heute bereits Wohnbereichsleitung und Qualitätsbeauftragter und habe im November 2013 zusätzlich noch eine Weiterbildung zur Pflegedienst- und Einrichtungsleitung begonnen. Ich fühle mich daher beruflich zufrieden und erfüllt wie noch nie aber leider hat auch darunter, vor allem in den ersten Monaten der Einarbeitung in die neuen Tätigkeit, mein Privatleben und damit auch das Blog gelitten. Und somit kommen wir auch zum letzten „privaten“ Punkt.


3.       Die Familie


Natürlich will ich in meiner sowieso schon zeitlich sehr eingeschränkten Freizeit so viel wie möglich für meine Familie da sein. Eine Frau und ein Kind wollen ja auch unterhalten werden J. Wartet mal, sagte ich ein Kind?
Im Juli 2013, also fast ein Jahr nach Einzug in unser Traumhaus war es soweit. Unser zweiter Sohn, Tom, kam zu Welt. Denn immerhin will so ein Haus mit seinen vielen Zimmern auch gefüllt werden
J Das wirbelte mein Privatleben und das meiner Familie natürlich komplett durcheinander. Und wo musste ich (freiwillig) deswegen kürzer treten? Natürlich, unter anderem beim Blog L.

Wie geht es nun weiter?

Ja, das Blog wird weiterleben. Denn natürlich bin ich weiterhin ein Nerd und Altenpfleger und habe mir in den letzten 1,5 Jahren einige neue Technik und Gadgets angeschafft wie einige von euch auf Twitter mitbekommen haben. Auf jeden Fall werde ich hier in Zukunft wieder in Text- und Bildform aktiver werden. Wenn es das Umfeld zuletzt, sogar wie in der Vergangenheit mit Youtube Videos oder einem Audio-/ Videopodcast zum „Nerddasein“. Die Themen in diesen Blogs, Videos oder Podcasts wären dann weiterhin bunt gemischt. Ob Altenpflege, Technik, Familie oder Haus, alles ist möglich. Als Podcast könnte ich mir ein Mischpodcast aus Bits und so und Fanboys vorstellen, nur allgemeiner was den Technikteil angeht, also nicht überwiegend auf Apple bezogen sondern auch Windows, Linux und Android. Nur leider fehlen mir dazu noch die geeigneten Gesprächspartner. Wer Lust und Zeit hat kann sich gerne bei mir melden. Ich bin für alles offen. Vielleicht harmoniert es ja zwischen uns wie damals z.B. bei MePlaying mit Dominik (Nogosoul), Manu (Manuspielt) und mir.

Mensch, jetzt habe ich viel geschrieben und das für wenn überhaupt. Keine liest so einen langen Blog. Der Eintrag wurde heute sofort hochgeladen. Korrekturlesen könnt ihr ja und da ich unter anderem sicher wie immer einige Kommas vergessen habe, bitteschön: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, J

Über jedes Feedback, egal über welchen Kanal bin ich sehr dankbar!