Montag, 3. Februar 2014

Neue Projekt Idee: Der "Digital Native Dads" Podcast - Vorstellung & der Aufruf an euch ein aktiver Teil davon zu werden!

Prensky beschreibt mit Digital Natives 2001 alle Schüler vom Kindergarten bis zum College. John Palfrey und Urs Gasser ziehen mit 1980 als ältestem Geburtsjahrgang von Digital Natives in ihrem 2008 erschienenen Buch Born Digital eine noch deutlichere Grenze.[9] Es ist die erste Generation, welche von klein auf mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist. Computerspiele, E-Mails, Internet, Mobiltelefone und Instant Messaging seien integrale Bestandteile ihres Lebens, sie wurden schon früh damit sozialisiert. Diese allgegenwärtige Ausstattung und die massive Interaktion damit führen zu einem anderen Denken, anderen Denkmustern und zu einem fundamentalen Unterschied, Informationen zu verarbeiten. Grundlage ist demnach, dass unterschiedliche Erfahrungen zu unterschiedlichen Hirnstrukturen führen. Sie seien gewohnt, Informationen sehr schnell zu empfangen, sie lieben es, parallel in Multitasking zu arbeiten. Sie lieben den Direktzugriff auf Informationen (im Gegensatz zum seriellen), ziehen die Grafik dem Text vor und funktionieren am besten, wenn sie vernetzt sind. Sie gedeihen bei sofortiger und häufiger Belohnung.
Quelle: Wikipedia

 Nach dieser Beschreibung würde ich mich als „Digital Native“ bezeichnen und genau das sind auch viele andere gleichgesinnte Nerds / Geeks, Gamer / Zocker und Väter denen ich seit Jahren Tag für Tag auf Twitter folge und die damit mit ihren vielen interessanten, in 140 Zeichen verpackten, Geschichten zu meinem Alltag geworden sind. Waren die meisten von uns vor ein paar Jahren noch nicht mal verheiratet und Kinderlos, so spiegelten das auch die alltäglichen Geschichten auf Twitter wieder, bei denen es vor allem um die neusten Games, Gadgets, Filme, Serien sowie Karriere, Freundin und Hobby ging. Die Tweets von heute sehen da, mit Frau, Kind(ern) und Ganztagsstress, schon ganz anders aus. Für die alten Themen & Hobbys ist da kaum noch Platz in der Timeline. Stattdessen regieren Tweets mit den Inhalten Kindern, Familie, Job und Stress vor allen die Timeline. Zwischen drinnen gibt es aber zum Glück noch die Momente in denen man endlich mal wieder Zeit hat ein mehr oder weniger aktuelles Spiel anzuzocken oder seinem Hobby nachzugehen und darüber in 140 Zeichnen und Herzblut zu berichten. Das ist bei mir nicht anderes und gerne hätte ich ab und zu ein paar gleichgesinnte mit denen ich in einer netten Runde über das alles reden könnte.

Und das brachte mich auf die Idee eines neuen Projekte, den „Digital Native Dads“ Podcast. Eine Zwangslose, lustige und gesellige Runde die sich unregelmäßig online zur Aufnahme eines Audio Podcasts trifft. Die Inhalte können dabei bunt gemischt sein. Ein Nerdtalkmischung aus Bits und So und Fanboys aber nicht nur/so Apple belastet, dazu ungezwungen wie bei Insert Moin und Co. über Videospiele reden und zwischendrin immer wieder, ähnlich wie bei den Stammtischphilosophen, über alltäglich erlebtes aus den Bereichen, Familie, Hobby, Job usw. plaudern. Dabei sind wir dann wahrscheinlich nicht ganz so lebenserfahren wie die Herren vom Spieleveteranen Podcast aber auch nicht mehr ganz so frisch und Kinderlos wie die meisten Nerds und Geeks in einigen Gadget und Gaming Podcasts, womit wir dann, ähnlich wie die Jungs von Game One zu der Generation „Digital Natives“ gehören würden, bloß mit einem breiteren Themenspektrum. Mit diesem erreichen wir dann vielleicht auch eine ganz andere Zielgruppe von Hörern.

Aus meinen bisherigen Erfahrungen mit Podcasts kann ich berichten dass sich eine Gesprächsdynamik automatisch entwickelt sofern die Chemie zwischen den Teilnehmern spielt. Damals zum Beispiel, zu Zeiten von MePlaying, habe ich @Nogosoul und @Manuspielt über Twitter kenngelernt und irgendwann haben wir uns mit der Idee eines Podcasts online in Skype zur Aufnahme getroffen. Bereits nach ein paar Minuten der Kennenlernphase und einem Vorgespräch über die Inhalte und Themen sowie Eckdaten zum Podcast die wir in den Shownotes festgehalten haben, hat die Aufnahme begonnen und wir waren damals echt positiv überrascht vom Ergebnis.

Und nun seid ihr gefragt. Ich möchte dieses Projekt so „Open Source“ wie möglich gestalten und alles steht und fällt natürlich mit eurer Teilnahme. Denn ohne Gesprächspartner wird es auch keinen Podcast geben. Daher spreche ich hier in erster Linie die „Digital Native Dads“ meiner Twitter Timeline an, um hier mal ein paar Namen zu nennen z.B. @NoGoSoul, @gnrmarcel, @jweck, @matthiaz, @Einzelspieler, @Latenightblock, @DaCruisa, @Nightwolf2k, @codenaga, @Viseldeath und viele andere die mir jetzt gerade nicht einfallen. Dies bitte ich zu entschuldigenJ. Natürlich freue ich mich auch über jede Anfrage zur Teilnahme, egal ob über Twitter oder hier in den Comments. Denn bisher stehe ich noch alleine da mit meinem Projekt.

Die Eckdaten habe ich mir so vorgestellt:
  • Unregelmäßige Sendezeiten wenn man nach Absprache doch mal zusammenkommt
  • 2 – 5 Teilnehmer, davon eine Basis von 2 – 3 Mitgliedern und je nach Thematik 2-3 Gäste, max. 5 gleichzeitig da es sonst unübersichtlich
  • Themen / Inhalte: Gadgets, Technik, Games, Familie, aktuelles, Hobby, Job, alltägliches usw.
  • Länge je nach Themen 1 – 2 Stunden pro Folge
  • Feste Randthemen die in jeder Folge drankommen + Special
  • Aufnahme per Skype oder ähnlich guter VOIP Software, je nachdem wie sich der Podcast entwickelt z.B. ein jährliches Treffen / Special

Aber natürlich wird dies alles, sofern sich passende Teilnehmer finden, zusammen ausgearbeitet. Genauso wie ein Logo, ggf. einen anderen Namen usw. Finde ich keine Mitstreiter, so werde ich dieses Projekt leider wieder einstampfen, also meldet euch! Ich freue mich auf jedes Feedback. Auch ein Twitter RT oder Teilen in Facebook kann helfen.

Jetzt höre ich aber an dieser Stelle zuerst mal auf und werde wieder berichten wenn es Neuigkeiten zum Podcast gibt. Denn ich habe mir fest vorgenommen diese Ankündigung zu meinem 25000 Tweet Jubiläum zu veröffentlichen, und das bereits vor über zwei Wochen. Seit gut einer Woche hänge ich nun bei 24999 Tweets fest und kann wegen diesem, mir selber angehängten Ketten, nicht meiner Twitter Sucht nachgehen. So habt ihr in der letzten Woche u.a. verpasst wie ich mein Auto gewaschen und die Bremsen gewechselt habe und was ich gekocht habe J

In diesem Sinne, man liest sich!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Endlich geht es hier weiter...

… und da bin ich auch schon wieder!

Es hat länger gedauert als gedacht aber ich habe damals ja angekündigt dass ich vor allem auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Instagram und Foursquare aktiv und unterwegs bin. Und das war und bin ich auch noch mit fast 25000 Tweets und 1400 Beiträgen in Twitter. Ihr wollt wissen wieso ich so lange fort war? Wenn ihr das wissen wollt könnt ihr entweder die letzten zwei Jahre meiner Twitter Timeline studieren, sofern ihr mir nicht bereits gefolgt seid, oder ihr lest jetzt einfach hier weiter.

1.       Das Haus (#nbh12)


Altes Haus (1950er) gekauft und in Rekordzeit saniert und renoviert. Ich wollte mit meiner Familie in keine Baustelle einziehen und da man sich eine Doppelbelastung mit Miete + Haus nicht auf Dauer leisten kann haben wir das mit viel Familien- und Eigenarbeit in Rekordzeit von 3 Monaten erledigt. Beim Einzug war der Baustellencharakter komplett weg und man fühlte sich sofort wohnlich. Was wurde in dieser Zeit bis zum Einzug erledigt gemacht? Hier ein paar Beispiele:

-          Das Dach wurde komplett neu gedeckt und verlattet, ein Balken musste aufgrund eines alten Wasserschadens ausgetauscht werden. Zusätzlich wurden zwei große Velux Dachfenster eingebaut.

-          Keller hatte keinen festen Boden -> Estrich „verlegt“

-           Es war überhaupt keine Zentralheizung aber zum Glück ein Gasanschluss im Keller vorhanden. Durch eine Fachfirma wurden eine Gastherme und ein Wasserspeicher im Keller sowie Heizungs- und Warmwasserleitungen und Heizkörper im ganzen Haus installiert. Die „Schlitze“ für die Leitungen im Haus habe vor allem ich geklopft um Geld zu sparen.

-          Als gelernter Elektroniker habe ich es mir nicht nehmen lassen mich selber um die Hauselektrik zu kümmern. Alle Stromkabeln im Haus wurden ersetzt, viele neu verlegt und fast alle neu angeschlossen und geschaltet. Neben mehr als 150 Meter Stromkabel wurden 100 Meter Satkabel und mehr als 100 Meter Netzwerkkabel verlegt. Jeder Raum, inkl. Badezimmer und Küche verfügen über Sat- und Netzwerkanschluss. Im gleichen Zuge wurde die Menge an Steckdosen verdoppelt und alle verfügbaren Dosen und Schalter wurden auf die neuen Höhen und Maße versetzt.

-          Eine Wavefield Toroidal-Satantenne wurde von mir auch installiert. Im Moment mit 2 LNB´s und einem 8er Multiswitch sowie einer zusätzlichen DVB-T Antenne.

-          Die Fenster im dem seit den siebziger Jahren unbewohnten Obergeschoss wurden durch eine Fachfirma ausgetauscht.

-          Da nur ein kleines Badezimmer im EG mit Dusche vorhanden war wurde ein Kinderzimmer im OG zum Badezimmer mit großer Badewanne, Toilette und zwei Waschbecken umgebaut.

-          Alle Wände wurden verspachtelt, grundiert und tapeziert. Viele wurden in der Trockenbauweise mit Rigips abgeändert.

-          Das Grundstück, das auf einer Seite an einem Bach endet, wurde komplett eingezäunt. Ein massives gebrauchtes Doppeltor wurde an die circa 10 Meter lange, gepflasterte Einfahrt „montiert“.

-          Fast im ganzen Haus wurde von mir Laminat verlegt.

usw.

Das waren jetzt alles Dinge die innerhalb der Dreimonatsfrist erledigt wurden (mussten). Wir haben es geschafft und konnten in ein, was die derzeit genutzte Wohnfläche angeht, in ein Schlüsselfertiges Haus einziehen.

Trotzdem ist das Haus noch lange nicht fertig und auch seit dem Einzug arbeite(n) ich / wir noch fleißig weiter. Unter anderem folgende Projekte wurden bereits abgeschlossen und sind noch in Arbeit:

-          Dachbodenrohausbau zur Wohnfläche mit Isolierung, Heizung, Strom und Tageslicht.

-          Doppelcarport in der Einfahrt mit LED Fluter Einfahrtsbeleuchtung und Stromquelle für Geräte.

-          Hausnetzwerkverkabelung mit Patchpanel, Switch usw. zentral in einem Schrank unter der Treppe im EG.

-          Gartenumbau mit Rasenanbau sowie Gemüse- und Obstbeeten.

-          Türgegensprechanlage mit IP Kamera und Verbindung zur Telefonanlage. Dadurch Bild und Ton Übertragung  zum DECT Telefon, Smartphone usw. auch über das Internet und Telefonnetz (VPN, Festnetz).

-          weiterer Kellerausbau mit eigener Toilette usw.

usw.

Ich denke man kann sich alleine damit vorstellen warum ich keine Zeit zum bloggen hatte. Bilder dazu findet ihr u.a. in Instagram unter dem Hashtag #nbh12 (Nerd baut Haus 2012).

Aber das war noch nicht alles. Auch beruflich und familiär hat sich einiges getan.

2.       Der Beruf


War ich 2012 zum Zeitpunkt meines letzten Blogeintrags noch als stellvertretende Wohnbereichsleitung und Hygienebeauftragter tätig, so bin ich heute bereits Wohnbereichsleitung und Qualitätsbeauftragter und habe im November 2013 zusätzlich noch eine Weiterbildung zur Pflegedienst- und Einrichtungsleitung begonnen. Ich fühle mich daher beruflich zufrieden und erfüllt wie noch nie aber leider hat auch darunter, vor allem in den ersten Monaten der Einarbeitung in die neuen Tätigkeit, mein Privatleben und damit auch das Blog gelitten. Und somit kommen wir auch zum letzten „privaten“ Punkt.


3.       Die Familie


Natürlich will ich in meiner sowieso schon zeitlich sehr eingeschränkten Freizeit so viel wie möglich für meine Familie da sein. Eine Frau und ein Kind wollen ja auch unterhalten werden J. Wartet mal, sagte ich ein Kind?
Im Juli 2013, also fast ein Jahr nach Einzug in unser Traumhaus war es soweit. Unser zweiter Sohn, Tom, kam zu Welt. Denn immerhin will so ein Haus mit seinen vielen Zimmern auch gefüllt werden
J Das wirbelte mein Privatleben und das meiner Familie natürlich komplett durcheinander. Und wo musste ich (freiwillig) deswegen kürzer treten? Natürlich, unter anderem beim Blog L.

Wie geht es nun weiter?

Ja, das Blog wird weiterleben. Denn natürlich bin ich weiterhin ein Nerd und Altenpfleger und habe mir in den letzten 1,5 Jahren einige neue Technik und Gadgets angeschafft wie einige von euch auf Twitter mitbekommen haben. Auf jeden Fall werde ich hier in Zukunft wieder in Text- und Bildform aktiver werden. Wenn es das Umfeld zuletzt, sogar wie in der Vergangenheit mit Youtube Videos oder einem Audio-/ Videopodcast zum „Nerddasein“. Die Themen in diesen Blogs, Videos oder Podcasts wären dann weiterhin bunt gemischt. Ob Altenpflege, Technik, Familie oder Haus, alles ist möglich. Als Podcast könnte ich mir ein Mischpodcast aus Bits und so und Fanboys vorstellen, nur allgemeiner was den Technikteil angeht, also nicht überwiegend auf Apple bezogen sondern auch Windows, Linux und Android. Nur leider fehlen mir dazu noch die geeigneten Gesprächspartner. Wer Lust und Zeit hat kann sich gerne bei mir melden. Ich bin für alles offen. Vielleicht harmoniert es ja zwischen uns wie damals z.B. bei MePlaying mit Dominik (Nogosoul), Manu (Manuspielt) und mir.

Mensch, jetzt habe ich viel geschrieben und das für wenn überhaupt. Keine liest so einen langen Blog. Der Eintrag wurde heute sofort hochgeladen. Korrekturlesen könnt ihr ja und da ich unter anderem sicher wie immer einige Kommas vergessen habe, bitteschön: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, J

Über jedes Feedback, egal über welchen Kanal bin ich sehr dankbar!