Freitag, 12. März 2010

Hands on Final Fantasy XIII (13)

ff13cover Lange mussten die europäischen Fans der Final Fantasy Saga darauf warten nun ist es endlich da. Mit Final Fantasy XIII erscheint der Next Gen Nachfolger der beliebten Japano Rollenspiel Serie endlich auf der PS3 und XBOX 360. Natürlich habe ich bei der PS3 Version zugeschlagen da sich für mich die XBOX Version etwas wie “fremdgehen” anfühlt obwohl die 3 DVD-ROM´s der XBOX Fassung auch ihren ganz eigenen Retro-Charme haben da man die Datenträger wie zu PS1 Zeiten im laufe des Spiels wechseln muss.

Typisch Final Fantasy
Final Fantasy XIII beginnt ähnlich wie damals der Vorgänger Final Fantasy X auf der PS2 in einer futuristischen Stadt gepaart mit einer Zugfahrt, ähnlich wie man sie aus Final Fantasy VII kennt. In einem Zug werden mehrere “Gefangene” transportiert unter diesen auch die Heldin des Spiels “Lightning” sowie ihre Zufallsbekanntschaft Sazh Katzroy. In einem unachtsamen Moment der Wachen überwältigen die beiden die Wachleute und der Zug entgleist. Da in der Stadt gerade ein Aufstand herrscht und überall feindliche Soldaten patrollieren beginnt man Final Fantasy typisch mit vielen Pflichtkämpfen die man quasi nicht verlieren kann und in denen auf Wunsch die Grundtechniken des Kampfsystems in Form von Tutorials erklärt werden.
Soviel zur Story. Mehr wird wegen Spoilergefahr nicht verraten.

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 Active-Time-Battle

Final Fantasy 13 steuert sich im Kampf viel dynamischer aber dabei auch hektischer als die Vorgänger wobei das Kampfsystem des ATB beibehalten wurde mit dem kleinen aber feinen Unterschied das sich der ATB Balken stufenweise füllt und man auch mit einem nicht komplett geladenen ATB Balken angreifen kann. Außerhalb der Kämpfe ist vieles beim alten geblieben. Das herumlaufen in den Arealen erinnert stark an die Vorgänger und sogar die monoton klingenden “Tap” Schritte die von der Geräuschkulisse oftmals nicht zum Untergrund passen sind wieder mit dabei. Es gibt noch immer Truhen in denen man unter anderem “Gil” findet, die Währung aus dem Final Fantasy Universum. Gespeichert wird weiterhin an in gut in der Spielwelt plazierten “Savepoints” die seit neusten auch auch zum handeln genutzt werden können. In dem Ingame Netzwerk stellt man Verbindung zu verschiedenen Händlern auf und kauft und verkauft Waffen, Equipment, Tränke und andere nützliche Gegenstände.

Au dem Osten was neues 
Da es keine Zufallskämpfe mehr gibt und alle Gegner zu jederzeit in der Spielerwelt sichtbar sind muss man sich vor keinen Überraschungskämpfen mehr fürchten. Wird man doch von einem Gegner entdeckt leuchtet ein ff131Ausrufezeichen über dessen Kopf auf und er beginnt euch zu folgen. Kommt es zum Körperkontakt eures Alter Egos mit der KI wechselt das geschehen in den Kampfmodus. Schafft man es sich dem Gegner zu nähren ohne vorher entdeckt zu werden beginnt man den Kampf mit einem entscheidenden Vorteil bei dem jeder Gegner automatisch einmal von eurem Charakter angegriffen wird. Bei dieser Attacke fühlt sich der sogenannte “Schock” Balken der bei jedem Angriff zunimmt sich aber auch automatisch wieder stätig abbaut. Schafft man es diesen durch viele hintereinander folgende Angriffe komplett aufzufüllen verfällt der betroffene Gegner in einen Schockzustand und ist  in dem Zeitraum bis zum kompletten Wiederabbau des Balkens besonders anfällig für alle Art von Attacken.

Eine weitere Neuerung besteht darin das sich die Lebensenergie eurer Spielerparty nach jedem erfolgreichen Kampf automatisch wieder auffüllt. Das erspart das nervige und teure hantieren mit Elixieren und Zaubern nach Matchende und das macht Final Fantasy XIII einfacher und zugänglicher für Neulinge. Man darf im Kampf auch nur noch den Anführer eurer Party steuern da eure NPC´s immer selbständig handeln mit der Ausnahme das man ihnen zu jeder Zeit einer von sechs Rollen den sogenannten Pardigmen zuweisen kann wie man sie auch aus MMO´s kennt wie zum Beispiel den Heiler, Brecher oder Verteidiger. Diese Rollen und alle anderen Attribute werden im sogenannten Kristarium gegen im Kampf gesammelte Erfahrungspunkte eingetauscht und verbessert. Final Fantasy typisch ist dieser “Charakterbaum” vor allem am Anfang etwas überladen kompliziert und undurchsichtig.

Rollenbilder: Die verschlossene, der Held, das “Hello Kitty”, der Chaot und das Weichei
Wie in jedem Final Fantasy nehmen die Party Charaktere alle Ihre bestimmten Rollen ein. Einige davon sind typisch für die Serie und gehören einfach dazu.Beim Hauptcharakter gibt es dabei immer die größten Unterschiede.
ff133Lightning die Heldin dieser Episode kommt einem irgendwie entschlossen aber auch verschlossen, wie mit Geheimnissen vollgepackt, vor. Der Name ist wie ich finde etwas schlecht gewählt da er mich immer wieder an Pixars “Cars” und Lightning McQueen erinnert.
Snow ist der “Prinz” der seine geliebte Sucht und vor nix & niemanden zurückscheucht und immer den coolen großen Helden spielt der auch optisch gut rüberkommt.
In Vanille verliebt man sich beim ersten Anblick und sie löst Beschützerinstikte bei jedem Mann aus. Mit Piepsestimme, kurzen Röckchen und dem typischen hübschen Aussehen eines Anime Teengirlies wird das Herz schwach.
Sazh ist der der typische Chaot der in jedes Fettnäpfchen tritt, keine Situation für einen blöden Witz auslässt und zu jeder Schandtat bereit ist. Das i-Tüpfelchen ist aber der das Chocoboküken das in seinem Afro lebt und immer wieder in den richtigen Situationen rauskommt und für einen Lacher sorgt.
Der Name spricht schon Bände und deswegen übernimmt Hope die Rolle des verweinten kleinen Jungen der alles verloren hatte was er liebte. Sein feminines Aussehen bestätigt nochmals seine Rolle.
Zu guter letzt wäre da noch Fang die ihr Herz nicht gerade auf der Zunge trägt und mysteriös wirkt. Optisch erinnert sie mich persönlich etwas an eine Hexe.
Im allgemeinen wirkt die Party gut gelungen und bietet viel Abwechslung im Spielgeschehen sowie in der Storyline.

Technisch gut gelungen
Ich kann zwar nur über die PS3 Version schreiben aber diese macht zumindest technisch keine Fehler. Es gibt keine Pflichtinstallation für Final Fantasy auf der PS3 und auch ohne diese hat das Spiel Quasi keine Ladezeiten. Die Kämpfe starten schnell und der Levelabschnittwechsel lädt wirklich sehr schnell. Die Charaktermodelle wirken sehr detailliert und die Effekte sind ein Traum. Landschaften sind meistens mit knackig scharfen Texturen ausgestattet wenn auch ab und zu nicht so abwechslungsreich.  Bisher sind mir keine Framerate Einbrüche oder anderen optisch störenden Faktoren aufgefallen.

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Zu den Highlights zählen wie immer die vorgerenderten CGI Videosequenzen die es trotz der guten Ingame Grafik wieder ins Spiel geschafft haben und die Story in wichtigen Momenten vorantreiben.

Der Sound hatte mich bereits bei der Final Fantasy typischen, sehr genialen Titelmelodie bei der man sich sofort gut aufgehoben fühlt. Bis auf ein paar wirklich alte Retro Soundeffekte die man noch aus PS1 Zeiten kennt wie die bereits erwähnten Laufgeräusche sind die Soundeffekte immer ein Genuss. Aber vielleicht machen gerade diese den Charme der Serie aus. Die Vertonung und Mischung in Dolby Digital ist gut gelungen und muss sich vor Titeln wie z.B. Heavy Rain nicht verstecken.

To be Countinued…
Ich möchte an dieser Stelle noch lange kein abschließendes Urteil über Final Fantasy XIII fällen da ich es zuerst wenige Stunden gespielt habe und das durchspielen sicher noch seine Zeit dauern wird. Deswegen wird es dieses geben sobald ich das Spiel durchgespielt habe. Da die Spielzeit mit ca. 50 Stunden ziemlich hochangesetzt ist kann das natürlich etwas dauern.

Dieser Beitrag wurde von mir für MePlaying geschrieben und natürlich auch dort veröffentlicht

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